Patientenhilfe zu Arzt, Ärzten und Kliniken
Beiträge getaggt mit Behandlung
Hautarzt
28. Feb
Die menschliche Haut ist eines der größten und wichtigsten Organe des Körpers und besitzt als äußere Hülle des Körperinneren eine Vielzahl an Funktionen wie den Schutz vor negativen Einwirkungen von außen, die Wahrung des inneren Gleichgewichtes, die Ausstrahlung des persönlichen Erscheinungsbildes sowie die Beeinflussung des Stoffwechsels und des Immunsystems. Natürliche Mechanismen der Haut regulieren sowohl innere als auch äußere Veränderungen. Mit beschädigter und ungesunder Haut, die durch äußere Einflüsse oder Krankheiten des inneren Organismus verursacht worden ist oder in Zusammenhang steht beschäftigt sich das medizinische Fachgebiet der „Dermatologie“. Hautärzte behandeln mit verschiedenen Methoden und Therapien eine Vielzahl von Hautkrankheiten, Beschwerden und auch Krankheiten, die mit der Dermatologie in Verbindung stehen.
Behandlung durch den Hautarzt:
In Abhängigkeit der Art einer Hautveränderung und Schwere einer Hauterkrankung wendet der Dermatologe entsprechend unterschiedliche Behandlungsmethoden an. Diese reichen von der Beratung zur Hautpflege, der Verschreibung von Medikamenten und Salben, Hautpeelings, Licht- und Fototherapien, der Einsatz moderner Laser Technologien bis zu ambulanten Operationen und chirurgischen Eingriffen. Im Fall von Hautkrebs werden je nach Krankheitsgrad in der Regel Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien von Dermatologen durchgeführt. Hautärzte führen fachspezifische Vorsorgeuntersuchungen durch und bieten qualifizierte Beratungen sowie Empfehlungen zu entsprechenden Fachspezialisten an. Viele Hautkrankheiten bedürfen einer dauerhaften oder lang anhaltenden medizinischen Behandlung und Therapie durch einen Hautarzt.
Den richtigen Hautarzt finden:
Die Wahl des passenden Hautarztes hängt von der Art der Krankheit oder der Hautbeschwerden ab. Patienten ist es zu empfehlen sich zunächst bewusst zu machen, welche Erwartungen sie an einen Hautarzt oder Fachspezialisten stellen. Ob es sich um ein leichtes bzw. alltägliches Erscheinungsbild der Beschwerden, um eine schwerwiegende Hautkrankheit oder ein spezifisches kompliziertes kosmetisches Hautproblem handelt, kann ausschlaggebend für den richtigen Ansprechpartner sein. Sehr viele Dermatologen sind nicht nur allgemein, sondern auch gebietsübergreifend spezialisiert oder bilden eine Gemeinschaftspraxis mit zusammenhängenden Fachspezialisten der Dermatologie. Oftmals bieten verschiedene Hautärzte unterschiedliche Behandlungsmethoden für eine Erkrankung an. In diesem Fall ist es zu empfehlen sich genauestens zu informieren und beraten zu lassen. Zum Zweiten sollten sich Patienten bei Ihrem Hautarzt gut aufgehoben fühlen, anstatt auf lang gelegte Termine zu warten, in der Praxis schnell abgefertigt oder nicht ausreichend bzw. fehlerhaft versorgt zu werden. Aufgrund des medizinischen Fortschritts an Technologien, Materialien und Behandlungsmöglichkeiten werden von sehr vielen Dermatologen spezielle Therapien und Heilungsverfahren der jeweiligen Problematik angeboten. Kompetente und qualifizierte Dermatologen sowie Beratungen finden Patienten in Facharztpraxen, Kliniken, Universitätskliniken oder auch in medizinisch dermatologischen Instituten.
Hauterkrankungen
28. Feb
Behandelnde Krankheiten, Beschwerden und Teilgebiete eines Hautarztes:
Unter einer Vielzahl von Hautkrankheiten, die von Hautärzten behandelt werden, gehören zu den häufigsten die Akne, der Nesselausschlag, die Neurodermitis und auch der Hautkrebs. Als Ursache, Folge oder auch Nebenwirkung zählen zu schädlichen Hautveränderungen (Effloreszenzen) verschiedene Arten von Flecken, Knötchen, Pickel, Eiterknötchen, Bläschen, Mitesser, Quaddeln, Zysten, Knoten, Plaque, Krusten, Risse, Hautschuppen oder auch Geschwüre (Ulcus). Ein Hautarzt behandelt auch angrenzende Spezialgebiete wie die „Venerologie“ im Bereich Geschlechtskrankheiten z.B. Syphilis sowie die „Phlebologie“ und „Angiologie“ auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen, da verschiedene Symptome und Auswirkungen die Haut beeinflussen. Der Dermatologe behandelt zudem auch Hauttumore (Dermatoonkologie), Krankheiten der Hautanhangsgebilde wie Haare, Nägel und Drüsen, Beschwerden der Übergangsschleimhäute sowie Allergien (Allergologie).
Sehr viele Hautärzte bieten auch Behandlungen auf dem Gebiet der kosmetischen Dermatologie an. Mithilfe einer fachkompetenten Beratung und modernen Technologien sowie medizinisch wissenschaftlichen Fortschritten unterstützen Hautärzte Patienten zum Beispiel durch das Bleichen von Pigmenten, Behandlung von Cellulitis, Aufpolsterung von Falten, Entfernung von Milien (Zysten), Krampfadernverödung, Besenreiserentfernung, operative Korrektur von Narben sowie weitere Schönheitsbehandlungen der Haut für ein gesundes und attraktives Erscheinungsbild. Im Bereich der Trichologie behandeln Hautärzte der kosmetischen Dermatologie spezielle Krankheiten der Kopfhaut, den Haaren und den Haarwurzeln.
Chirurgie
28. Feb
Die Chirurgie ist ein Eingriff in den menschlichen Körper zum Heilen von Krankheiten oder Verletzungen, wo Schneidewerkzeuge zur Anwendung kommen.
Chirurgie in der Steinzeit
Die ersten Beweise für chirurgische Eingriffe gehen bis in die Steinzeit zurück. An Skeletten wurde festgestellt, dass Beine amputiert wurden und Operationen am offenen Schädel durchgeführt wurden. Die Knochenstrukturen bewiesen, dass die damaligen Menschen den Eingriff überlebt haben und erst Jahre später verstarben.
Behandlungen im alten Rom
Auch im alten Rom wurden chirurgische Eingriffe mit sehr hoher Präzision ausgeführt. Die Versorgung kam weder den Sklaven oder dem einfachen Volk zugute. Nur die herrschende Klasse und die Gladiatoren bekamen eine fachgerechte medizinische Versorgung. Besonders die damaligen Kämpfer wurden bei ihren Kämpfen häufig schwer verletzt. So ein Gladiator war viel zu wertvoll, um ihn unbehandelt sterben zu lassen. In die Ausbildung eines guten Kämpfers wurde viel Geld investiert und dauerte über Jahre. In einem eigens dafür eingerichteten Krankenhaus wurden chirurgische Behandlungen mit sehr präzise ausgeführt. Die Behandlungsräume und Zimmer zur Genesung waren streng getrennt, um die Übertragungswege von Krankheiten zu erschweren. Die Räumlichkeiten für die Operationen waren immer der Sonnenseite zugewandt, denn dadurch konnte das Tageslicht besonders lange genutzt werden.
Kinderchirurgie
Heutzutage hat sich die Chirurgie so weit entwickelt, dass es verschiedene Spezialgebiete gibt. Eine besondere Herausforderung ist die Kinderchirurgie. Hier handelt es nicht um erwachsene Menschen in Miniformat, sondern es bedarf einer speziellen medizinischen Versorgung. Der Facharzt für Kinderchirurgie ist eine eigene Spezialrichtung der Medizin und bedarf einer besonderen Ausbildung. Die Kinderchirurgen behandeln beim Kind alle Krankheiten, welche in ihre Disziplin hereinfallen. So sind umfangreiche Kenntnisse des kleinen Körpers notwendig, um die Symptome zu erkennen. Viele der kleinen Patienten können noch gar nicht sagen, wo die Schmerzen am Körper auftreten und mit welcher Intensität sie sich bemerkbar machen. Dies alles muss der Facharzt durch diagnostische Maßnahmen herausfinden, um die richtige chirurgische Operation ausführen zu können.
Der beste Arzt
Wer einen guten Operateur für einen Eingriff haben möchte, sollte sich nach Referenzen erkundigen, im Internet recherchieren oder bei der Ärztekammer nachfragen. Auf gar keinen Fall sollte auf besondere blumige Werbeversprechen hereingefallen werden, wo tolle medizinische Ergebnisse für wenig Geld versprochen werden.
Geschützter Begriff
Der Leser sollte an dieser Stelle unbedingt wissen, dass der Begriff Schönheitschirurg oder kosmetischer Chirurg gesetzlich nicht geschützt ist. Auch ein Zahnarzt kann sich als Schönheitschirurg betätigen, wenn er sich einige Kenntnisse angeeignet hat.. Nur die Bezeichnung plastischer Chirurg ist geschützt und der betreffende Mediziner musste eine spezielle Ausbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen. Diese gedankliche Anregung soll den Leuten bei der Auswahl des richtigen Arztes etwas helfen, wenn es um die eigene Schönheit geht.
Heilpraktiker in der Psychotherapie
28. Feb
Heilpraktiker, die als Psychotherapeuten arbeiten. Ihre Ausbildung ist nicht staatlich geregelt, und ihre Leistungen werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Sie sind nicht zum Verschreiben von Medikamenten berechtigt, können aber naturheilkundliche und alternativmedizinische Behandlungen durchführen. Sie bieten zahlreiche Therapien an, die von Staats- und Kassenseite nicht anerkannt sind, etwa Kunst-, Musik- und Tanztherapie, humanistisch-existenzielle Therapien wie Gestalttherapie und körperorientierte Therapien wie Atemtherapien und Feldenkrais.
Psychiater
28. Feb
Ein Psychiater ist ein Arzt mit abgeschlossenem Medizinstudium und einer Facharztausbildung auf dem Gebiet der Psychiatrie. Die Ausbildungsschwerpunkte können dabei auf Psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatischer Medizin liegen.
Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie kann wie der entsprechend ausgebildete Psychologe als Psychotherapeut arbeiten, entweder in einer eigenen Praxis oder als Angestellter einer psychiatrischen Einrichtung. Der Facharzt für Neurologe und Psychiatrie wird konsultiert um zu klären, ob die psychischen Störungen, an denen ein Patient leidet, eine unmittelbar organische Ursache haben, etwa einen Hirntumor oder eine Parkinsonerkrankung. Der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie behandelt Patienten, deren körperliche Leiden überwiegend psychische Ursachen haben.
Im Gegensatz zu Psychologen können Psychiater bei der Behandlung von Patienten mit sehr ausgeprägten psychischen Erkrankungen auch Medikamente verschreiben.
Zahnerkrankung
22. Feb
Zahnerkrankungen:
Mögliche Zahnerkrankungen, die die Konsultation eines Zahnarztes notwendig machen können, sind vielfältig. Eine häufige Zahnerkrankung ist beispielsweise der Karies. Die Bezeichnung stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ‘Fäulnis’. Eine Karieserkrankung kann den Zahnschmelz und auch das Zahnbein betreffen. Im fortgeschrittenen Stadium geht eine Karieserkrankung in der Regel mit Zahnschmerzen einher. Bei der Paradontose oder Paradontitis werden Zahnfleisch und Zahnzement durch Bakterien angegriffen und zersetzt. Und auch der Zahnstein ist eine Zahnerkrankung, mit der ein Zahnarzt häufig konfrontiert wird. Zahnstein besteht meist aus verhärteten Zahnbelägen, die durch die normale Zahnhygiene nicht mehr gänzlich zu entfernen sind. Nicht zuletzt zählen zu den möglichen Zahnerkrankungen auch Schädigungen, die die Zähne durch mechanische Krafteinwirkungen von außen erleiden (beispielsweise bei Stürzen oder anderen Unfällen): Hierbei kann es beispeilsweise zu Frakturen (Brüchen) von Frontzähnen kommen.
Ein weiteres Gebiet, das in Verbindung mit Zahnerkrankungen genannt werden kann, ist außerdem das Gebiet der Angst vor dem Zahnarzt (in der Fachsprache auch als Dentalphobie bezeichnet). Hierbei handelt es sich um eine Angsterkrankung, die sich speziell auf Zahnarztbesuche und häufig auch bereits auf die Thematik ‘Zahnarzt’ bezieht. Gegen die Angst vorm Zahnarzt gibt es verschiedene Therapieansätze; ein möglicher Therapieansatz besteht beispielsweise darin, Patienten gezielt mit Zahnarztbesuchen zu konfrontieren. So soll die Erfahrung gemacht werden, dass ein Zahnarztbesuch nicht mit Gefahren verbunden sein muss.
Zahnersatz und kosmetische Behandlungen:
Auch Maßnahmen wie das Anbringen eines festen oder flexiblen Zahnersatzes und verschiedene kosmetische Behandlungen zählen zu den Aufgabengebieten eines Zahnarztes. Kosmetische Behandlungen sind Behandlungen, denen keine medizinische Indikation zugrunde liegt. Beispielsweise zählt zu diesen kosmetischen Behandlungen das sogenannte Bleaching, also ein Aufhellen des Zahnweiß. Die Kosten für kosmetische Eingriffe trägt der Patient häufig selbst. Bei Leistungen wie Zahnersatz ist vom Patienten meist ein Eigenanteil zu zahlen.